Osa Halbinsel und Corcovado Nationalpark – Der ultimative Guide

Osa Halbinsel und Corcovado Nationalpark

Wandern an der Sirena & San Pedrillo Ranger Station

– Oder von der unverhofften  Liebe zu Matsch, Schweiß und Abenteuer –

Die Sirena und San Pedrillo Ranger Stations sind für Tagestouren im Corcovado die beliebtesten Ziele und durch ihre praktische Lage an der Küste gut mit dem Boot zu erreichen. Nach einigen Recherchen hatte ich mich eigentlich für eine Wanderung an der Sirena Station und einen Ausflug zur Isla del Caño entschieden. Durch einen glücklichen Zufall konnte ich etwas später jedoch auch noch eine Tour zur San Pedrillo Station machen und freue mich sehr, euch also von beiden Stationen zu berichten.

Wandern an der Sirena Ranger Station

Schiefe Palme am Strand vom Corcovado
Schiefe Palme am Strand vom Corcovado

Es ist kurz nach Sonnenaufgang an der Bahía Drake. Wolkenfreier Himmel, das Wetter scheint auf meiner Seite – noch. Am Strand von Agujitas breche ich mit etwa sieben anderen und unserem Guide per Boot in den Süden Corcovados auf. Die Fahrt dauert über eine Stunde und bietet mal wieder einen traumhaften Blick auf die leuchtend grüne Küste der Osa und das spiegelnde Meer. In der Ferne bemerken wir allerdings eine bedrohlich dunkle Gewitterwolke und schon bald wird klar: genau da fahren wir hin. Bei der Ankunft am Strand der Sirena Station verlieren wir also keine Zeit und brechen schnell zur ersten Wanderung auf, denn noch ist es trocken.

Hintereinander folgen wir unserem Guide auf dem Pfad in den Regenwald und fühlen uns schon nach wenigen Schritten wie in einer anderen Welt. Der dichte Wald schluckt das Tosen des Meeres und es wird schlagartig dunkler. Um ja kein Tier zu verscheuchen, sind wir mucksmäuschenstill. Schon bald müssen wir den ersten Bach überqueren. Während unser Guide mit seinen Gummistiefeln einfach durchwatet, schaffen es die meisten von uns mit trockenen Wanderschuhen über die Steine zu hüpfen. Dann heißt es plötzlich stehenbleiben. Auf einem Ast in der Nähe sitzt ein schwarzer Hokko. Kurz darauf raschelt es, ein Aguti kommt zum Vorschein und wenige Meter weiter sogar ein normales Eichhörnchen.

baumkronen-im-corcovado-nationalpark

Dann setzt die erste Regenschauer ein. Von jetzt an werden die Regenjacken halbstündlich an- und ausgezogen. Aber da den Tieren der Regen egal ist, wandern wir fröhlich weiter. Es ist unglaublich, wieviele Tiere wir entdecken. Faultiere, Affen, Aras und Tukane hoch oben in den Bäumen, riesige Ameisen, Heuschrecken und Echsen unten auf unserem Weg. Mit Hilfe unseres Guides können wir sogar die gut getarnte, hochgiftige Lanzenotter zwischen den riesigen Wurzeln eines Baumes enttarnen.

Nur der Tapir scheint sich bereits ins hohe Gras zurückgezogen zu haben. Wir stoßen zwar ständig auf seine Spuren, aber an diesem Tag will er sich wohl leider nicht zeigen. Dafür können wir während unseres Lunchs in der Sirena Station einen Ameisenbär beim Klettern beobachten.

Es ist dunkler geworden und ein leichtes Prasseln hoch oben im riesigen Blätterdach kündigt mal wieder die nächste Schauer an. Doch diesmal macht der Regenwald seinem Namen alle Ehre. Auf einmal regnet es in wahren Strömen, nein eigentlich Wasserfällen. Das Wasser läuft mir über die Augen, in den Kragen und unter meine Regenjacke, die ich schließlich einfach ausziehe, um zumindest meiner armen Kamera etwas mehr Schutz zu bieten. Das war’s dann wohl mit den Dschungelfotos. Nach wenigen Minuten sind wir alle nass bis auf die Knochen. Die Wanderwege bestehen nur noch aus rutschigem Schlamm.

Der nächste Fluss ist kniehoch und wir laufen einfach hindurch. Schwimmt da vorne ein Ast oder ein Krokodil? Egal, der Regen scheint jede Vorsicht wegzuspülen und wir vertrauen einfach unserem Guide. Es ist nass, matschig, anstrengend – und ich liebe es. Das ist Corcovado, das ist Regenwald, das ist Abenteuer.

Bei fröhlichem Sonnenschein gemütlich ein bisschen durch den wohl aufregendsten Dschungel des Landes zu spazieren wäre doch auch ein bisschen langweilig, oder?

Wandern an der San Pedrillo Ranger Station

Die San Pedrillo Ranger Station ist von der Bahía Drake aus am schnellsten zu erreichen. Sie liegt zwar nicht wie andere Ranger Stationen im tiefsten Regenwald, dafür aber mit herrlichem Ausblick direkt am Strand. Nach meiner aufregenden Wanderung an der Sirena Station bin ich also sehr gespannt, was es dort zu entdecken gibt.

Nach keiner halben Stunde Bootsfahrt begrüßt uns die San Pedrillo Station mit strahlendem Sonnenschein. Trotzdem bleiben auch hier die Füße nicht lange trocken, da unsere erste Wanderung am anderen Flussufer hinter der Ranger Station beginnt. Dort führt unser Guide uns zuerst ein Stück am Strand entlang, wo sich sofort die ersten Tiere zeigen. Ein Weißrüssel-Nasenbär beobachtet uns von einem Baum aus, Vögel flitzen am Strand vorbei und bei genauerem Blick in den Wald hinein, erspähe ich sogar wieder ein paar Tukane.

Tukan im Corcovado Nationalpark

Dann führt die Wanderung vorbei an sumpfigen Gewässern in den Regenwald. In dem flachen Wasser spiegeln sich dort die riesigen Baumwurzeln, das Meeresrauschen verebbt wieder langsam und die mystische Stimmung des Waldes hat mich sofort wieder in ihren Bann gezogen.

baumwurzeln-im-corcovado-nationalpark

Trotzdem fühlt sich diese Wanderung anders an als an der Sirena Station. Der Regenwald erscheint mir hier etwas lichter und dank des sonnigen Wetters ist es eher ein interessanter Spaziergang als eine anstrengende Wanderung. Jedenfalls freut sich meine Kamera, diesmal öfters zum Einsatz zu kommen. Denn mit unserem Guide können wir wieder so einige interessante Tiere ausfindig machen. Viele, die ich auch schon von der ersten Wanderung kenne, aber auch einige Überraschungen wie Fledermäuse.

Die wohl unliebsamste Begegnung haben wir schließlich mit einer Horde Brüllaffen. Als wir uns ungewollt genau unter ein paar Brüllaffen in den Bäumen über uns wiederfinden, beginnen diese lautstark Ästchen und naja andere Dinge auf einige unserer Gruppe zu werfen. Da wir uns also nicht sehr willkommen fühlen, machen wir uns zum Lunch zurück auf den Weg zur Ranger Station. Dort angekommen müssen wir nur mal wieder den Fluss überqueren. Allerdings bei Flut. Und so stapfe ich mit meiner Kamera über dem Kopf durch das nun schulterhohe Wasser. Trocken bleiben im Corcovado? Zu früh gefreut …

Brüllaffe im Corcovado Nationalpark
Brüllaffe im Corcovado Nationalpark

Gestärkt und leicht getrocknet machen wir uns dann später auf den Weg zu einem Wasserfall in der Nähe der Station. Dieser Teil ist ein bisschen anstrengender, da der Weg über rutschige Stufen bergauf führt. Immer dem Fluss folgend geht es über Baumstammbrücken und schmale Pfade dem Rauschen des Wasserfalls entgegen. Außer ein paar Reihern entdecken wir hier zwar keine Tiere, aber der Anblick des tosenden Wasserfalls entschädigt dafür allemal. Und als krönenden Abschluss nehmen wir an einer ruhigeren Stelle des Flusses auch noch ein kühles Bad.

Zurück im Boot erscheint mir das alles irgendwie surreal. Ich betrachte den vorbeiziehenden, endlosen Dschungel und habe nun zumindest eine Ahnung, was sich hinter der geheimnisvollen grünen Wand verbirgt. Corcovado ist eine Welt für sich. Und sie ist auf alle Fälle magisch.

Ob Sirena oder San Pedrillo ist letztlich ganz egal. Ich habe an beiden Stationen zwar unterschiedliche, aber gleichsam unvergessliche Erfahrungen gemacht. Nur meine Hoffnung, vielleicht ja diesmal einen Tapir sehen zu können, wurde leider nicht erfüllt. Dafür werde ich vielleicht eines Tages nochmal zurückkommen müssen …

Fußspur eines Tapirs an der San Pedrillo Station
Fußspur eines Tapirs an der San Pedrillo Station

Hast Du noch weitere Tipps für den Corcovado? Oder bist Du vielleicht sogar einem Tapir begegnet? Verrate es in den Kommentaren!

Also auf Wiedersehen, Corcovado und natürlich Pura Vida!

Eure Jessi 

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32 Kommentare

  1. Hallo Jessi,

    ich glaub es wird langsam mal Zeit das wir den südlichen Erdball näher unter die Lupe nehmen. Das ist dann doch etwas anderes als Europa und der hohe Norden wo wir bisher meistens unterwegs waren.

    Gruß Mario

    1. Hallo Mario,

      jaa das wird euch sicherlich auch gefallen. Und was Bergtouren angeht, solltet ihr in Costa Rica unbedingt den Cerro Chirripó unter die Lupe nehmen. 😉
      Liebe Grüße!

  2. Liebe Jessi,
    das ist ein toller und ausführlicher Bericht über den Corcovado. Wir haben diesen bei einem Tagesausflug ab Dominical besucht und sind mit dem Boot direkt ab Uvita losgefahren. Abgesehen davon, dass wir klatschnass geworden sind, weil es irgendwann angefangen hat zu regnen, war das ein super toller Ausflug!
    Zur Isla del Cano sind wir auch gefahren, weil wir dort schnorcheln wollten. Hierzu sind wir erst mit dem Auto nach Sierpe gefahren um dort in das Boot zu steigen. Die Fahrt durch die Mangroven war schon schön, aber das Boot direkt ab Uvita wäre für uns praktischer gewesen. Leider waren sehr sehr sehr viele brennende Quallen im Wasser, so dass wir nicht wirklich schön schnorcheln konnten – ist halt auch ein bisschen Glückssache!
    LG Annika

    1. Hola Annika!
      Ja cool, die Direktfahrt ab Uvita ist natürlich auch eine praktische Alternative, wenn man nur einen Tag im Corcovado verbringen will. Dann ging es euch mit dem Regen ja leider wie mir, klatschnass zu werden scheint wohl einfach dazu zu gehören. 😀
      Aber verrückt, dass ihr an der Isla del Caño so viele Quallen hattet, super schade! Als ich dort war, hat es zwar leider etwas geregnet, aber von Quallen war keine Spur. Ist vermutlich wirklich Glückssache. Ich hoffe, ihr hattet trotzdem einen schönen Ausflug!
      Liebe Grüße, Jessi ?

  3. Das hört sich richtig abenteuerlich an! Ich bin ganz neidisch und will auch bis auf die Knochen durchnässt einem Ast/Krokodil begegnen 😉 Das du keinen Tapir gesehen hast, ist natürlich schade, aber wie du schon gesagt hast: ein Grund zurückzukommen 🙂
    Wie immer so schön geschrieben und wundervolle Fotos! Liebe Grüße, Kuno

    1. Herzlichen Dank dir, Kuno! 🙂
      Vielleicht treibt es dich ja irgendwann mal dorthin und wer weiß, vielleicht kannst du mir dann sogar ein Foto von einem Tapir schicken. 😀
      Liebe Grüße,
      Jessi ?

  4. Liebe Jessi,
    wow, was für ein toller Bericht. Die Vielfalt der Tierwelt lernt man hier ja wirklich noch einmal auf eine ganz andere Weise kennen. Aber ich muss zugeben, dass ich von den Bäumen unglaublich fasziniert bin. Was für Wurzeln! Großartig! Vielen Dank für diesen tollen Bericht.

    Viele liebe Grüße
    Kathi

    1. Hey Kathi,
      Dankeschön! 🙂
      Die Bäume waren wirklich total faszinierend. Diese Größe und Kraft kann man mit einem Foto ja leider kaum wiedergeben, aber es freut mich, dass es trotzdem so eine Wirkung hat.
      Liebe Grüße,
      Jessi ?

  5. Hallo Jessi,
    danke für diese tolle Serie über den Nationalpark. Damit hast du meinen Nerv getroffen! Ich finde es auch toll, wie Costa Rica mit seinen Naturschätzen umgeht. Da können wir in Brasilien so einiges davon lernen. Und irgendwie auch schön, dass die Tapire nicht „auf Bestellung“ erscheinen. Denn oft werden Tiere ja angefüttert, um dann den Touristen präsentiert zu werden.
    Trotzdem werde ich mich mich mal auf die Suche machen, denn bei uns am Amazonas soll es auch Tapire geben, wenn auch eine andere Unterart als in Costa Rica.
    Liebe Grüße
    Klaus

    1. Hola Klaus,
      oh das freut mich sehr, dankeschön!
      Zum Glück wird in Costa Rica wirklich viel Wert auf den Naturschutz gelegt und ich hoffe, dass sich das einige andere Länder vielleicht zum Vorbild nehmen. Ich finde es auch wirklich unmöglich, wenn Tiere für Touristen so ‚dressiert‘ werden. Das ist im Corcovado zum Glück nicht der Fall. Halt mich auf dem Laufenden, falls du am Amazonas auf Tapire triffst! Vielleicht hast du da ja etwas mehr Glück 😉
      Liebe Grüße,
      Jessi ?

  6. Hi Jessi,

    an Costa Rica habe ich auch vor allem nasse Erinnerungen. Es ging uns wie Dir Jacke an, Jacke aus. Irgendwann war alles überschwemmt und ein Hurrikan in Anmarsch. Wir wurden evakuiert. Nichts desto trotz könnte ich nur schwärmen. Einen Tapir habe ich tatsächlich gesehen aber nicht in Corcovado.

    1. Oh wow, sogar ein Hurrikan!
      Das ist natürlich keine so schöne Erfahrung, aber umso besser, dass ihr trotzdem so schöne Erinnerungen habt.
      Wo hast du denn den Tapir entdeckt? 😀
      Liebe Grüße,
      Jessi ?

  7. Hallo Jessi,
    as für eine tolle Erfahrung! Es mus wirklich super spannend und unvergesslich sein durch einen Regenwald zu laufen. Vielen Dank, dass du mich „mitgenommen“ hast.
    Lieben Gruß, Susanne

  8. Liebe Jessica,
    ich hab jetzt relativ lange auf das Bild mit der schiefen Palme gestarrt. Mensch, das sieht doch echt verrückt aus. Schief ist cool! Unglaublich, was uns die Natur da schafft. Auch deine anderen Fotos (die Wurzeln, die sich im Wasser spiegeln – ganz toll getroffen!!!) sind Gold wert und lassen mich gedanklich ins idyllische Paradies schweben.

    Viele schöne Grüße,
    Stefanie

  9. Klitschnass und durch Schlamm matschend den Regenwald mit seinen vielen kleinen und großen Einwohnern durchqueren. Das klingt doch nach einer der besten Freizeitbeschäftigungen, die es gibt! Die sich im Wasser spiegelnden, an verfallenene antike Bauwerke erinnernde Wurzeln und die nackte Natur dieses Teils Costa Ricas sind einfach bezaubernd! Übrigens: Mir wurde gestern in ner Bar erzählt, dass Krokodile nur einmal im Jahr Beute jagen und dann auch nur nachts. Menschen sind für die eh nicht so interessant, zu wenig Happi dran. Hast du da ähnliche Erfahrungen machen dürfen? Liebe Grüße 🙂

    1. Hola Robert,
      Ohja, da könnt ich glatt ein Hobby draus machen.
      An der tollen Natur dort kann man sich auch einfach nicht satt sehen/fotografieren.
      Deine Krokodilgeschichte klingt ja eigentlich recht beruhigend, allerdings trau ich denen trotzdem nicht so ganz über den Weg. Vor allem im Wasser sind die ja doch schneller als sie aussehen. Und das mit dem zu wenig Happi merken die ja vielleicht erst zu spät … 😀
      Liebe Grüße! ?

    1. Hey Luisa,
      lieben Dank dir! Ohja, die Natur in Costa Rica ich einfach unglaublich und so vielfältig.
      Aber denk dran, dass Costa Rica keine Insel ist 😀 😀
      Liebe Grüße! ?

  10. Wir sind vor ein paar Jahren über Los Patos nach Sirena und zwei Tage später weiter nach Carate gewandert. Die unglaubliche Tierwelt (auch inklusive der fiesen Lanzenottern und Pekaris) und die großen Flussüberquerungen haben es für uns zu einem unvergesslichen Abenteuer werden lassen. Dein Reisebericht versetzt mich gleich wieder zurück zu diesem wunderschönen Erlebnis. Ganz toll und informativ geschrieben + wunderschöne Bilder…

    1. Hallo Nadine,
      Was für eine tolle Tour! Da habt ihr bestimmt sehr viele Tiere sehen können und viele Flüsse überquert. 😀
      Freut mich umso mehr, dass Dir mein Bericht gefällt.
      Liebe Grüße & Pura Vida! 🍍

  11. Hi Jessi,
    dein detaillierter sehr schöner Bericht lässt sofort wieder mein Fernweh nach Pura Vida aufflammen 🙂 .
    Wir waren im Januar/Februar diesen Jahres für drei Wochen mit dem Wagen von einem NP zum anderen unterwegs und natürlich lockte uns als Tiervernarrte vor allem der artenreiche Corcovado. Wir haben nur die San Pedrillo Station erlebt und von dort zwei Wandertouren unternommen. Tapire haben wir auch keine gesehen, leider auch keine Nasenbären, auf die wir uns so gefreut hatten. Aber dafür auf dem Weg zum Wasserfall ein riesiges Krokodil mit einem toten Skunk im Maul. Die Kaliber sind schon respekteinflössend!
    Ich habe mich regelrecht in dieses wunderschöne abwechslungsreiche Fleckchen Erde verliebt (ganz Costa Rica meine ich 😉 und daher geht es nächstes Jahr nochmal hin, und dann länger in den Corcovado *freu*

    Liebe Grüße aus Remscheid
    Brita

    1. Hallo Brita,
      lieben Dank für deinen ausführlichen Beitrag!! 🙂
      Eure Erlebnisse klingen ja auch klasse, ich kann gut verstehen, dass ihr nochmal zurück kommt. Vielleicht habt ihr dann ja auch noch mehr Glück und könnt Nasenbären oder Tapire sehen, ich drück die Daumen!
      Wie nah seid ihr dem Krokodil gekommen? Muss zugeben, dass die Flussüberquerungen dort wirklich nicht ganz geheuer sind …

      Liebe Grüße und pura vida nach Remscheid,
      Jessi

      1. Hola Jessi,
        wir haben zwar keine so gnadenlos faszinierende Wander-Tour gemacht wie du und waren vom Pirate Cove nur als Tagestour im San Pedrillo! Viele Tiere haben wir nicht gesehen aber Krokos schon und auch die frechen Capuccinos😄 ! Ein ca. 3 m langes Kroko lag ca. 10m von uns entfernt im Fluss mit einem toten Skunk im Maul! Ein anderes lag gut getarnt am Flussufer! Ist schon ein erhabenes Gefühl die Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten zu können ❤️
        Im Januar will ich zwei Nächte in Sirena bleiben um nach dem Touristrom in Ruhe die Tierwelt zu genießen und zu wandern!
        Wo hast du denn die Genehmigung für deinen Besuch im Corcovado erlangt und hattest du keinen Guide? Oder brauchtest du damals noch keine Guide?
        Liebe Grüße und Pura Vida aus Remscheid
        Brita

        1. Hihi jaa, die Affen sind schon frech! Aber auch süß 😀
          Ohaaa, die Begegnung mit dem Krokodil kann ich mir gut vorstellen, da bekommt man schon großen Respekt.
          Zwei Nächte in Sirena, wow, da werden sich bestimmt viele Tiere blicken lassen. Lass mich dann gerne wissen, wie es war!
          Ich hatte übrigens auch einen Guide und war dann zusammen mit ein paar anderen Leuten unterwegs. Den Guide habe ich einfach in Drake Bay gefunden und die kümmern sich in der Regel um alles, also Genehmigung und so. War ja auch erst letztes Jahr dort und ohne Guide darf man ja gar nicht mehr unterwegs sein.

          Liebe Grüße 🙂

  12. Definitiv der beste und hilfreichste Beitrag bisher über Corcovado, den ich bisher gefunden habe. Werde es mir wohl auch von beiden Seiten anschauen. Das scheint sich ja echt zu lohnen. Da steigt die Vorfreude 🙂 Vielen Dank.

    1. Wow – das freut mich riesig, Bastian! 🙂
      Hatte nämlich selbst vorher auch Mühe, wirklich hilfreiche Beiträge für die Planung zu finden und mir gedacht, dass muss ich ändern. 😀
      Wünsche Dir dort viel Spaß! Berichte danach gern, welche Seite Dir besser gefallen hat. 😉

      Liebe Grüße,
      Jessi

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